Founder Journey
Warum ich KAVYLO gebaut habe
Von Naomi Stiel · 06. September 2026
KAVYLO begann mit einer einfachen Frage: Warum brauche ich mehrere Apps, um Training, Ernährung, Recovery und Fortschritt wirklich zusammen zu verstehen? In meiner ersten Founder Journey erzähle ich, wie daraus Schritt für Schritt KAVYLO entstanden ist.
KAVYLO ist nicht aus einem fertigen Businessplan entstanden.
Die Idee begann mit einem Problem, das ich selbst immer wieder hatte: Meine Trainingsdaten waren überall verteilt.
Eine App für Workouts. Eine andere für Ernährung. Apple Health für Gesundheitsdaten. Wieder andere Lösungen für Fortschritt, Recovery oder einzelne Trainingsbereiche.
Die Informationen waren vorhanden. Aber für mich gehörten sie zusammen.
Ich habe selbst regelmäßig trainiert und irgendwann gemerkt, dass ich ständig zwischen verschiedenen Apps wechseln musste, nur um ein halbwegs vollständiges Bild von meinem eigenen Training zu bekommen.
Genau das hat mich irgendwann genug gestört, um mich zu fragen: Warum baue ich es nicht einfach selbst?
Genau daraus entstand die erste Idee für KAVYLO.
Warum noch eine Fitness-App?
Ich wollte nicht einfach eine weitere App bauen, in der man Workouts eintragen kann.
Für mich besteht Training aus deutlich mehr.
Wie ich trainiere, wie ich mich ernähre, wie gut ich mich erhole und wie sich meine Leistung über längere Zeit entwickelt, hängt miteinander zusammen.
Ich wollte deshalb einen Ort schaffen, an dem diese Bereiche gemeinsam betrachtet werden können.
Training.
Ernährung.
Recovery.
Fortschritt.
Nicht als voneinander getrennte Funktionen, sondern als Teile eines Gesamtbildes.
Aus einer Idee wurde ein echtes Projekt
Am Anfang war KAVYLO deutlich kleiner als heute.
Mit der Entwicklung kamen immer neue Fragen dazu.
Welche Daten sind wirklich hilfreich?
Welche Funktionen braucht man regelmäßig?
Was sieht auf dem Papier sinnvoll aus, bringt im Alltag aber kaum Mehrwert?
Wie kann die Apple Watch sinnvoll eingebunden werden?
Wie lassen sich Daten aus Apple Health besser nutzen?
Wie kann man Fortschritt so darstellen, dass man daraus tatsächlich etwas mitnimmt?
Aus einer einzelnen Idee wurde dadurch nach und nach ein deutlich größeres Produkt.
Vieles musste ich selbst lernen
KAVYLO ist ein unabhängiges Projekt.
Ich habe nicht mit einem großen Entwicklerteam angefangen, das jeden einzelnen Bereich übernimmt.
Dadurch musste ich mich mit sehr unterschiedlichen Themen beschäftigen.
App-Entwicklung.
Design.
Produktentscheidungen.
Apple Health und Apple Watch.
App Store Connect.
Abonnements.
Datenschutz.
Support.
Marketing.
Und mit jedem Bereich kamen neue Dinge dazu, die ich vorher noch nicht konnte.
Das gehört inzwischen genauso zu KAVYLO wie die eigentliche Entwicklung der App.
Die kleinen Dinge sieht später niemand
Ein großer Teil der Arbeit hinter einer App ist von außen kaum sichtbar.
Manchmal arbeitet man Stunden an etwas, das später für Nutzer wie ein völlig selbstverständlicher Button aussieht.
Man baut eine Funktion.
Testet sie.
Verändert sie.
Entfernt sie vielleicht wieder.
Oder merkt erst durch echtes Nutzerfeedback, dass ein Problem ganz anders gelöst werden sollte.
Genau diese Dinge gehören für mich inzwischen zur Entwicklung von KAVYLO dazu.
Nutzerfeedback verändert KAVYLO
Mittlerweile entstehen neue Ideen nicht mehr nur aus meinen eigenen Erfahrungen.
Ich bekomme Feedback von Menschen, die KAVYLO tatsächlich nutzen.
Manche schreiben mir, welche Daten ihnen fehlen.
Andere entdecken Dinge, die verbessert werden können.
Und manchmal entsteht aus einer einzelnen Nachricht eine Funktion, die später Teil eines größeren Updates wird.
Das finde ich besonders spannend.
Denn damit entwickelt sich KAVYLO nicht mehr ausschließlich aus meiner eigenen Vorstellung heraus.
Die App entwickelt sich zunehmend gemeinsam mit den Menschen, die sie verwenden.
KAVYLO ist noch lange nicht fertig
Ich sehe KAVYLO nicht als Produkt, das irgendwann einen Punkt erreicht, an dem nichts mehr verändert werden muss.
Es gibt noch viele Dinge, die ich verbessern und weiterentwickeln möchte.
Bessere Trainingsanalysen.
Sinnvollere Verbindungen zwischen verschiedenen Daten.
Weitere Integrationen.
Verbesserungen für Apple Watch und Apple Health.
Und Funktionen, die Nutzer im Alltag tatsächlich unterstützen.
Dabei möchte ich einen Grundsatz behalten:
Eine Funktion soll nicht in KAVYLO landen, nur weil sie technisch möglich ist.
Sie soll einen echten Nutzen haben.
Warum ich diese Founder Journey starte
Von außen sieht man meistens nur das Ergebnis.
Ein neues Update im App Store.
Eine neue Funktion.
Einen Screenshot.
Einen Post auf Social Media.
Was man weniger sieht, ist alles dazwischen.
Entscheidungen.
Fehler.
Technische Probleme.
Ideen, die wieder verworfen werden.
Nutzerfeedback.
Kleine Fortschritte.
Und manchmal auch die Frage, ob eine Idee überhaupt funktionieren wird.
Genau darüber möchte ich hier künftig schreiben.
Über den Aufbau von KAVYLO.
Über Entscheidungen hinter der App.
Über Dinge, die funktionieren.
Und genauso über Dinge, die nicht funktionieren.
KAVYLO hat mit einem persönlichen Problem angefangen.
Heute ist daraus eine echte App geworden.
Und trotzdem fühlt es sich für mich so an, als würde die eigentliche Founder Journey gerade erst anfangen.
Im nächsten Founder-Journey-Post möchte ich erzählen, wie aus dieser ersten Idee tatsächlich eine funktionierende App wurde und welche Dinge ich beim Aufbau von KAVYLO am Anfang unterschätzt habe.